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Let’s call it Steve

…something real

Freaky fu…. cold

Juni12

Ein Blick auf meine Finger und ich stellte gerade fest, wie blau sie vor Kälte bereits sind. Meine beiden (elektrischen) Heizungen laufen auf Hochtouren, aber können die Wohnung nicht so richtig aufheizen. Ist ja auch eine Kostenfrage…

Und alten Gewohnheiten zu folgen, habe ich eben die Schneeberichte gecheckt für Australien. Keine Angst, ich verlinke nur und baue hier keine Tabelle mit den aktuelen Werten ein *lach*.
Und ja Australien hat auch Schnee und Berge wo man Skifahren kann!!! :-)

Bei diesen Temperaturen bekomme ich so richtig Lust auf einen kleinen Skitrip. Aber ich habe am WE die Preise für Tageskarten in naher Melbourne Umgebung (Mt. Hotham, Mt. Buller und Falls Creek) gesichtet. Erschreckend sage ich nur! Die Preise für eine Tageskarte können locker mit denen von Top Resorts in Österreich mithalten. (Leider nur die Preise und nicht die Pistenkilometeranzahl)
Ganz anders sieht es da aus, wenn man ein Komplettpaket für Neuseeland buchen würde. Flug, Skipass, Unterkunft, Essen, Ausrüstung…alles dabei und gar nicht mal so teuer… vergleichsweise…

Anyway…

Ich wollte nicht über Schnee schreiben, sondern euch mit dieser Webcam ein Bild davon vermitteln, wie es gerade so aussieht hier. Solltet ihr nur Schwarz sehen, liegt es nicht an eurem Rechner, sondern an der Zeitverschiebung. :-)

Und so war das Wetter heute:

Current Temperatures

Adelaide: 12.8°C
Alice Springs: 16.2°C
Brisbane Ap: 18.2°C
Cairns: 22.7°C
Canberra: 7.6°C
Darwin: 29.6°C
Hobart: 10.0°C
Melbourne: 12.0°C
Newcastle: 12.4°C
Perth: 23.8°C
Sydney: 13.2°C
Townsville: 22.7°C
Wollongong: 11.6°C

Quelle: siehe hier

Gerne dürft ihr liebe Grüße und warme Sonnenstrahlen hinterlassen. Dann wird es mir sicher schnell wieder wärmer. :-)

Cheap Eats…oder doch eher Expensive Eats?

Juni11

Es gibt einen Restaurantführer für Melbourne (keine Ahnung ob es den auch für andere Städte wie Sydney, oder so gibt), genannt “Cheap Eats”. Jährlich wird er aktualisiert.
Grundprinzip: Restaurants und Bars werden rezensiert nach den Kriterien, Qualität des Essens, Preis und Service.

Ich mag das Buch. Denn die Autoren testen selbst die Restaurants und wissen wovon sie reden. Und ich bin ein Mensch der von “Gelüsten” lebt. Soll heißen, ich habe an einem Tag lust auf japanisches Essen, am nächsten Tag auf griechisches…usw. Ich kann nicht planen, dass ich am Freitag in 3 Wochen Lust auf malayisches Essen habe.
Ein Blick in dieses Buch und ich weiß zumidest wo ich in meiner Nähe solche Restaurants finde. Dann entscheide ich nach der Bewertung, welche Lokalität an diesem Tag mein Host sein darf.

So kam es, dass ich am Freitag (ja nach meinem letzten Blogeintrag) mitten im CBD (Stadtmitte) landete, um den Gesamtsieger des Cheap Eats 2007 einen Besuch abzustatten. Der “Horoki Casual Dining Bar”.

Das Restaurant lag versteckt in kleinen Hinterhofstraßen, die ich nun nach 3 Jahren zum ersten Mal in meinem Leben sah. Unglaublich was man hier immer wieder Neues entdecken kann. Ich wusste noch nicht einmal, dass dort überhaupt Restaurants und Bars sind.

Es war unglaublich wie klein das Restaurant war. Insgesamt 32 Sitzplätze (ich hab gezählt), dafür irre gemütlich und mit viel Geschmack eingerichtet. Ich saß an der Bar und hatte so auch besten Überblick darüber, wie die Köche hantierten und wie die Cocktails gemacht wurden. Schnell kam ich auch mit den Leuten, die neben mir saßen ins Gespräch. Also alles sehr nett.

Ein Blick auf die Karte verriert mir, dass ich unbedingt heißen Sake trinken musste und dass die Gerichte echt billig waren. Der Sake kam, mein Asahi (Bier) hatte man zum Glück vergessen und nachdem ich den ganzen Tag kaum was gegessen hatte schlug der Sake dann auch mächtig zu, bevor auch nur ein Gericht vor mir stand.

Das Essen war extrem lecker, aber für jemand, der wie ich einen mörder Hunger hatte waren die Gerichte (wie z.b. Tuna Carpaccio) gerade mal für einen hohlen Zahn. Soll heißen, es war zu wenig. Also einfach das nächste Gericht bestellen (was im Übrigen jeder dort so machte).
Der Abend verging, der Sake schmeckte immer besser, das Asahi kam auch irgendwann, gefolgt von den nächsten Gerichten. Und nach viel Gelächter kam letztendlich auch die Rechnung . ..
Wow!!!! Ich sag euch, das war das bislang teuerste “Cheap Eats” das ich hatte und auch das teuerste “Expensive Eats” das ich jemals hatte.
Es war definitiv sein Geld wert, und eigentlich ist es dort auch echt nicht teuer, aber man sollte vielleicht jedem sagen, dass man nicht dort hingeht, wenn man richtig Hunger hat!!! :-)

Das alles hielt mich aber nicht davon ab noch einen Absacker in meiner Lieblingskneipe zu trinken. Die mit dem Schild vom letzten Blogeintrag und die mit den netten Bedienungen. *grins* Das Auge trinkt ja bekanntlich mit!!! Und so sagte ich natürlich sofort ja, als man mir schwarzen Sambucca empfohl. Ein Verhängnis, wie sich herausstellte. Denn in Verbindung mit den Unmengen Sake, den Asahi und dem Wodka Cranberry, verwandelten sich der Sambucca zu einem/meinem “Freitagskiller”. Ich musste nach hause, denn ich fühlte mich plötzlich sehr schwach auf den Beinen. :-)
War aber alles in allem ein schöner Abend…

Bartenders wisdom

Juni8

Mein Lieblingspub hat täglich ein Schild vor der Tür, auf dem ein anderer Spruch steht. Heute dachte man sich wohl, den Singles von Melbourne einen Wink mit dem Zaunpfahl zu geben. Und da ihr Freitag noch vor euch habt, sicherlich auch einige “verzweifelte” Singles hier mitlesen, will ich euch die Weisheit nicht vorenthalten (siehe Bild…einfach größer klicken!)

Bartenders Wisdom

(Im letzten Wort fehlt ein L)

Also von mir auf jeden Fall schon mal viel Spaß heute Abend!!!! *lach* Und denkt daran vorm Einschlafen Aspirin zu nehmen, dann ist der Kater morgen nicht so groß!!! :-D

No comment… :o)

Juni6

Was soll mir dieses Schild nun über meine Mandarine sagen??? *grins*

mandarine.JPG

(Klicken zur größeren Betrachtung)

Dalai Lama on tour

Juni6

Der Dalai Lama befindet sich gerade auf Australien Tour.
Vor Wochen bereits las ich die News dazu und die Plakate die ihn ankündigten.
Ich sah in bereits 1993 in München und war damals sehr angetan allein von der Austrahlung die von ihm ausging. Daher dachte ich mir, nach 14 Jahren sei es doch wieder an der Zeit sich anzuhören, was er zu sagen hat.
Doch verwundert musste ich feststellen, dass man Tickets buchen muss. Und diese sind nicht billig, sie kosten 85$!!!

Heute lese ich nun in “The Age” (Zeitung), dass man hofft genug Spenden und freiwillige Helfer für die Tour zu finden, um alles zu finanzieren. Denn die Tour koste 3,5 Mio $ (inkl. Businessclass Flüge und **** Hotels) und die zusätzlichen kostenlosen Events müssen ja auch finanziert werden. Ein Blick auf die Website verriet mir allerdings, dass es pro größere Stadt (Melbourne, Brisbane, Sydney und Perth) lediglich max. zwei kostenlose Events gibt bei denen der Dalai Lama spricht. Die Chancen hier einen Platz zu bekommen halte ich für fragwürdig.

Rechnet man einmal, dass allein in Melbourne die Rod Laver Arena mehr als 80,000 Leute fasst, und ein Ticket 85$ kostet, der Dalai Lama dort dreimal spricht, vielleicht nur 50,000 Leute pro Session teilnehmen, kommt man auf eine stolze Summe von: 12,750,000 $. Und das nur in Melbourne! Und das ohne die Einnahmen von Merchandise und anderem Kram.

Ich muss kein Mathegenie sein und auch kein Finanzer, um zu erkennen, dass die Einnahmen ausreichen, um die Kosten mehr als zu decken.

Ich ärgere mich maßlos darüber, dass sich selbst der Dalai Lama so vermarktet….
Versteht mich nicht falsch. Ich habe nichts dagegen, wenn relig. Oranisationen versuchen etwas Profit zu machen und es in entsprechende Projekte zu investieren. Doch das hier ist Geldmacherei.

Und deswegen habe ich beschlossen, am 9. Juni, nicht zu versuchen einen Platz beim Free Public Talk zu bekommen, wie ich es ursprünglich vor hatte. Ich werde runter an den Strand gehen, dort einen Kaffee trinken und mir selbst meine Gedanken um die Probleme dieser Welt zu machen. (Ich Revoluzzer, ich!!!!)

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