Socialising bis zum Umfallen
In der letzten Stunde habe ich einen Schneemann gebaut, Booze (Alkohol) an Freunde geschickt, ca. 3 Mio Leute umarmrt, eine Karte angelegt mit Städten, die ich bereits besucht habe und auf diverse Fun Walls gemalt.
Wer gerade keine Ahnung hat, von was ich rede, dem geht es wie Fudge noch vor einigen Tagen.
Vor einigen Tagen erhielt ich nämlich eine Mail von Ibrahim. Ich habe keine Ahnung, wer Ibrahim ist, aber er wollte mich zu seinen Freunden bei Facebook adden. Schlagartig wurde ich daran erinnert, dass ich vor Monaten einmal ein Facebook Profil angelegt hatte, um mir anzuschauen was es ist und was es kann.
Es ist etwas, womit sich vor allem die englischsprachige Welt sich ihre Zeit vertreibt, denn es kann so ziemlich alles. Man kann Freunde suchen, Urlaubsfotos von Freunden anschauen, lustige Videos einstellen, virtuelle Schneemänner bauen. In Netzwerken und Gruppen über die erneute Schwangerschaft von Britney Spears lästern oder über den Sinn des Lebens philosophieren. Socialising bis zum geht nicht mehr!!!
Facebook kann sogar so viel, dass ich seinen Sinn nicht verstanden habe. Mir ist es ebenfalls schleierhaft, weshalb so viele Leute völlig begeistert darüber berichten und es nutzen. Und mir ist noch immer unklar, was die “Poke” Funktion zu bedeuten hat.
Fudge ist ja nun wirklich jemand, der neuen Trends gegenüber durchaus offen ist und Stunden im Internet verbringt. Doch glaubt mir wenn ich euch sage, für mich ist Facebook absoluter Schwachsinn.
Wenn ich Arbeitgeber wäre, würde ich diese Seite für meine Mitarbeiter sperren, da offenbar ein Großteil der Nutzer während der Arbeitszeit sehr lange in Facebook verweilt.
Mein Fazit: Ich lösche demnächst meinen Account bei Facebook. Sobald ich herausgefunden habe, wie es geht. Es sei denn mir kann doch jemand einen wichtigen Grund nennen, wofür man es braucht.














