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FUDGE...


fudge [fʌdʒ]: karamellähnliche Süßigkeit aus Butter, Zucker und Milch

to fudge - talk nonsense (Amer.): Unsinn reden

Bits & Bots...

Wenn ein weiblicher Geek, versessen auf Technik, Shopping & Spaß im Allgemeinen schreibt, kommt ein Blog wie "Let's call it Steve" dabei heraus. Mehr zu mir erfährst du in den FAQs, im Impressum oder wenn du mir schreibst!

Archive: Nachgedacht

The Invitation

Wurdest du jemals von jemandem dazu eingeladen auch nur einige dieser Fragen zu beantworten?
Stell dir für einen Moment vor, Arbeitskollegen, dein Chef, Partner, Freunde oder deine Familie hätten es getan. Wie würde es dich beeinflussen?

The Invitation

It doesn’t interest me what you do for a living. I want to know what you ache for, and if you dare to dream of meeting your hearts longing.

It doesn’t interest me how old you are. I want to know if you will risk looking like a fool for love, for your dream, for the adventure of being alive.

It doesn’t interest me what planets are squaring your moon. I want to know if you have touched the center of your own sorrow, if you have been opened by life’s betrayals or have become shriveled and closed from fear of further pain. I want to know if you can sit with pain, mine and your own, without moving to hide it or fade it or fix it.

I want to know if you can be with joy, mine and your own, if you can dance with wildness and let the ecstasy fill you to the tips of your fingers and toes without cautioning us to be careful, to be realistic, to remember the limitations of being human.

It doesn’t interest me if the story you are telling me is true. I want to know if you can disappoint another to be true to yourself: if you can bear the accusation of betrayal and not betray your own soul: if you can be faithless and therefore trustworthy.

I want to know if you can see beauty, even when it’s not pretty, every day, and if you can source your own life from its presence.

I want to know if you can live with failure, yours and mine, and still stand on the edge of the lake and shout to the silver of the full moon, ‘Yes!’

It doesn’t interest me to know where you live or how much money you have. I want to know if you can get up, after a night of grief and despair, weary and bruised to the bone, and do what needs to be done to feed the children.

It doesn’t interest me who you know or how you came to be here. I want to know if you can stand in the centre of the fire with me and not shrink back.

It doesn’t interest me where or what or with whom you have studied. I want to know what sustains you, from the inside, when all else falls away.

I want to know if you can be alone with yourself and if you truly like the company you keep in the empty moments.


by Oriah Mountain Dreamer (A Native American Elder)

Phänomen Sprache

Kann es sein, dass ein Wandel der deutschen Sprachel völlig unbemerkt an mir vorbei ging?
Die Rede ist von dem Wort Prekariat.
Wenn ich es richtig verstanden habe, so ist es lediglich ein Synonym für Proletariat. Ist es nicht mehr politisch korrekt vom Proletariat zu reden? Müssen jetzt politische Schriften wie Beispielsweise das Kommunistische Manifest umgeschrieben werden? Unglaublich!
Wer hat sich das ganze Ausgedacht? Und wie kommt es, dass ich es erst kürzlich entdeckte, während es an Stammtischen bereits so selbstverständlich ausgesprochen wird, wie der Satz “Bring mir noch ein Bier”…
Bin ich einfach nur altmodisch, dass ich es noch nicht benutze? Oder gar unkultiviert? Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Immer diese f… political correctness. *g(/$%§”mpf*
Ok, hier nun mein Zugeständnis an die Neuzeit - Mein erster Satz mit dem Wort Prekariat:
“Ich fühlte mich nie dem Prekariat angehörig, nur weil ich unbezahlte Praktika annehmen musste und beim Stammtisch dadurch einmal weniger rufen konnte: “Bring mir noch ein Bier”.

Allen den es ähnlich geht wie mir, sei hier ein Artikel der ZEIT ans Herz gelegt, der die Thematik und den Hintergrund eingehend erklärt.

Christmas Bikini Party

Australien… Land der Sonne, Surfer und der Kangaroos

Hier ist alles möglich und jeder lebt nach Lust und Laune. Die Sonne machts möglich! Kennt man ja schließlich vom Crocodile Dundee.
Wer das glaubt ist weit entfernt von dem was in Australien Alltag ist.
In Queensland herrscht zum Beispiel generelles Rauchverbot in der Öffentlichkeit. Dazu zählt nicht, auf der Straße rauchen, aber z.B. im Biergarten. Alkohol darf nicht auf der Straße getrunken werden, Pubs brauchen eine spezielle Lizenz, um Alkohol zu verkaufen und vor Pubs darf nur in speziell gekennzeichneten Areas Alkohol getrunken werden. Alles andere wird bestraft und ist ziemlich teuer!
So kommt es auch, dass man hier Straßenschilder findet mit den Hinweisen: “Alkoholkonsum in diesem Bereich nur in der Zeit von März bis Oktober erlaubt”.

Nun könnte man ja denken, dass der gemeine Australier weder trinkt noch raucht, doch spätestens nach der WM wissen es alle: Australier sind schlimmer als “Zewa Wisch&Weg”. Sie saugen den Alkohol geradezu durch die Poren in sich auf.

Um so verwunderlicher dass, eine für den 22. Dezember angesagte Party eines berüchtigten Clubs in Melbourne für Schlagzeilen sorgte. Geplant war: Alle Mädels die im Bikini kommen, erhalten freien Eintritt, kostenlosen Garderobenservice (für die Mäntel ;-) ) und kostenlose Getränke bis zum Abwinken (auch Alkohol).
Diese Party wurde nun verboten!!!!

Der Grund:
Die Victoria Police und der Director of Liquor Licensing von Victoria gaben den Veranstalter in einer Anhörung eine Auffrischung über Responsible Serving of Alcohol. Dummerweise ist der Chief Commissioner die erste Frau in Australien, die diese Position innehat und der Director, die erste Frau in Victoria die Head of Liquor Licensing ist. Sowas nennt man Pech! ;-)
Nun heißt die Party nicht mehr Christmas Bikini Party, sondern Hawaiian Summer Party Night und Jungs und Mädels erhalten gleichermaßen jeweils 2! Freigetränke. ;-)
Und da sage noch jemand Deutschland sei nicht liberal!

Cutting Edge

Für uns ist es ganz einfach ein Paar neue Jeans zu kaufen. Hinein ins Geschäft, eine aussuchen, vielleicht noch auf den Preis achten, manchmal spielt das Label noch eine Rolle, bezahlen, raus aus dem Geschäft. Schon ist man im Besitz einer Hose. Aber hat sich jemals jemand gefragt, wo diese Hose her kommt? Wohl nur wenige.
Gerade hier in Australien fiel mir auf, egal welches Kleidungsstück man kauft und von welcher Marke es ist, es wurde in China hergestellt. Die Nähe zu China scheint eine logische Erklärung zu sein. Natürlich. Doch sicherlich auch die extrem preiswerte Herstellung und die damit verbundene Gewinnspanne.

Wie ich darauf komme? Nun, vor wenigen Minuten endete eine Dokumentation auf SBS, über Arbeiterinnen in der chinesischen Lifeng Factory im Süden Chinas. Unzählige Fabriken dieser Art sind in dieser Gegend angesiedelt. In der Lifeng Factory, von der berichtet wurde, werden Jeans hergestellt. Jeans für Labels wie Levis, Gucci und Prada, aber auch Jeans für Ketten wie Wal Mart. Meist sind es junge Frauen, die hier arbeiten, stolz ihre Familien zu Hause finanziell unterstützen zu können. Die meisten der Frauen beginnen im Alter von 14 Jahren hier zu arbeiten, nicht selten mit gefälschten IDs und falschen Hoffnungen.
Die Arbeitszeiten sind selten weniger als 20 Stunden, die Bezahlung sehr gering. Der erste Lohn eines Arbeitnehmers wird meist als Pfand einbehalten und erst gar nicht ausgezahlt. So verhindert man, dass die Arbeiterinnen zu früh die Fabrik verlassen. Doch dieser erste Lohn wird meist nie ausgezahlt.
Die Arbeiterinnen wohnen zu zwölft in Räumlichkeiten der Fabrik. Essen und Unterkunft wird ihnen vom Lohn abgezogen. Wer hier krank wird, verliert zwangsläufig seinen Job und wird durch jemand anderen ersetzt. Es ist nicht selten, dass die Fabrik ihre Arbeitnehmer mit den Lohnzahlungen hinhält. Oft auch monatelang, bis sich herausstellt, dass die Fabrik schließen muss und keine Lohnzahlungen stattfinden.

Das Arbeiten und Leben in einer solchen Fabrik ist sehr hart und die Ernüchterung tritt schnell ein. Freizeit und ausschlafen ist hier ein Fremdwort. Fehlen Aufträge wird die Bezahlung eingestellt.
Diese Fabriken werden von ihren Auftraggebern auch tatsächlich hin und wieder überprüft. Doch was sie nicht wissen, oder nicht wissen wollen, ist die Tatsache, dass die Arbeiterinnen vorher gebrieft werden, was sie über die Arbeitsbedingungen zu sagen haben. Und niemand sagt etwas aus Angst den Job zu verlieren, oder aus Angst vor Restriktionen. Gewerkschaften und Arbeitnehmervereinigungen sind in China verboten. Eine Zuwiderhandlung wird schwer bestraft.

Und nicht dass man denkt, es sind nur wenige Länder die hier produzieren lassen. Nein es betrifft die gesamte westliche Welt. What a shame!
Doch was dagegen tun. In China produzierte Ware boykottieren? Ich denke nicht, dass dies des Rätsels Lösung ist. Doch was ist die Lösung? Vielleicht liegt es in diesem Fall nicht nur beim Endkonsumenten den ersten Schritt zu machen. Vielleicht ist es in diesem Fall an den Regierungen der westlichen Länder ihre eigenen Steuergesetze und Konditionen für im Inland produzierende Firmen zu subventionieren. Vielleicht wäre dies ein Anfang. Doch vielleicht ist es auch schon ein Anfang mit diesem Blog auf das Thema hinzuweisen und den einen oder anderen darauf aufmerksam zu machen und zum Nachdenken zu bringen.

Das Ding: Teil 2

Mein Nacken tut noch immer weh. Noch immer bin ich in meinen Bewegungen eingeschränkt.
Ich mache gleich mal das zweite Ding auf den Nacken.
Gestern Abend dachte ich, das muss gefährlich sein, wenn es solche Hitze verursacht. Ich war mir sicher, dass ich beim Entfernen feststellen würde, dass ein Teil meiner Schulter und des Nackens fehlen werden. Aber es war noch alles dran. Ich hielt es nach 4 Stunden nicht mehr aus und das war das Ende des ersten Dings. Nun kommt der zweite Versuch… Es kann ja nur besser werden.

Fudge Fudge Fudge

LetzteKommentare

    • Matthias: Sehr schön! Dann weiterhin viel Glück in HH und im neuen Job!
    • Hilli: wow, was für ein empfang! hier glänzen unsere chefs sogar durch abwesenheit, wenn neue mitarbeiter anfangen...
    • sammelhamster: Hört sich schön an! Nette Kollegen sind arg wichtig.
    • Froemmi: das ist ja schön wie du bei deiner neuen arbeitsstelle empfangen wurdest… das nennt man mal einen...
    • Netty: Ich wünsche Dir in Deinem Job alles Gute. Oh so viel Schokolade - das ist ja klasse. Die hätte ich auch alle...

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