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FUDGE...


fudge [fʌdʒ]: karamellähnliche Süßigkeit aus Butter, Zucker und Milch

to fudge - talk nonsense (Amer.): Unsinn reden

Bits & Bots...

Wenn ein weiblicher Geek, versessen auf Technik, Shopping & Spaß im Allgemeinen schreibt, kommt ein Blog wie "Let's call it Steve" dabei heraus. Mehr zu mir erfährst du in den FAQs, im Impressum oder wenn du mir schreibst!

Archive: Nachgedacht

How to enjoy a free day at home

Ich kenne einige Leute, die durchaus Schwierigkeiten damit haben einen ganzen Tag alleine, noch dazu alleine in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Diesen Menschen fällt in der Regel die Decke auf den Kopf, wenn sie nicht mindestens mit ein paar Freunden telefonieren können, oder wenigstens etwas Sinnvolles zu tun haben. Ein paar Stündchen alleine zu hause und es bricht die große Seelenkrise aus.

Nun, ich gehöre nicht zu dieser Sorte Mensch.
Im Gegenteil, ich genieße es geradezu meine Ruhe zu haben,  einfach das zu machen, worauf ich gerade Lust habe und niemand stört mich dabei.  Nicht dass ihr nun denkt ich sei ungesellig und ein Eigenbrödler… Nein, nein, ganz sicher nicht! Ich habe nur schon sehr früh gelernt, wie ich mich alleine beschäftigen kann und dabei den Tag zu genießen.

Wie ich darauf komme? Ich habe heute frei, und wirklich nichts, aber auch rein gar nichts zu tun. Nun ja, ich hätte schon, aber das lasse ich heute einfach unter den Tisch fallen.

Und damit Menschen mit einem “How-to-waste-a-day Problem” geholfen wird, habe ich hier mal einen kleinen Ratgeber zusammen gestellt:

*Der Morgen*:

  • Am Besten beginnt man einen solchen Tag damit, genüsslich mit einer Tasse Kaffe, oder Tee und einem Croissant langsam im Bett wach zu werden. Wer einen Laptop hat kann den zu sich nehmen und in Ruhe seine Mails checken und die News lesen.
    Gerade an einem solchen Tag ist es wichtig informiert zu bleiben, sonst ist man evtl. am nächsten Tag bei Gesprächen im Büro, oder unter Freunden “ausgegrenzt”.  Oder man verapasst etwas wirklich wichtiges in den News!
    Wer keinen Laptop hat und sich nicht an seinen Rechner setzen möchte (was ich verstehen kann, denn dort ist es bei weitem nicht so kuschelig warm), hat zu dieser Zeit die perfekte Gelegenheit ein Buch zu lesen, oder die Zeitschrift, die man schon lange lesen wollte, aber keine Zeit dazu fand.
  • Da man genug Zeit zur Verfügung hat, ist es der ideale Zeitpunkt, sich selbst zu verwöhnen. Besitzer einer Badewanne haben hier einen kleinen Vorteil, können sie doch mit in die Wärme des duftenden Badewannenwassers eintauchen und entspannen. Besonders geeignet um dem Badewannenwasser etwas Farbe und Duft zu verpassen sind “Bubble Bars”. Ich liebe sie, aber ich zerkrümele sie nicht unter fließendem Wasser, sondern lege sie ganz ins Wasser. Sie schäumen und sprudeln dann und geben einem das Gefühl in einem Whirlpool zu sitzen.
    Aber auch Duscher kommen nicht zu kurz. Mit fruchtigen Düften und Ölen kann man auch unter einer Dusche seinem Körper etwas gönnen.
    Danach fühlt man sich herrlich entspannt und es ist noch genügend Zeit für eine Maniküre und eine Pediküre.

*Der Mittag*:

  • Langsam wird es Zeit für das Mittagessen. Am Besten ist es natürlich selbst zu kochen, doch gerade an einem solchen Tag, hat man oft keine Lust dazu, oder man mag nicht in den Supermarkt düsen, weil einem wichtige Zutaten fehlen. Was auch immer man auch zu Mittag isst, man sollte bedenken, dass man sich an diesem Tag nur recht wenig bewegen wird und Fast Food oder fettiges Essen nur schwer im Magen liegt und ihn aufbläht. Das Ergebnis, man wird sich unwohl, dick und hässlich fühlen und den tag nur noch damit verbringen das Internet nach passenden Crash - Diäten zu durchsuchen. Also lieber Finger weg davon.
    Ich bevorzuge an solchen Tagen eine leichte Suppe und ein Brötchen, einen Salat, oder Spaghetti mit Pesto, oder einer Tomatensoße. Das geht schnell, ist schnell weggeräumt und macht nicht viel Arbeit. Als Nachtisch eignet sich IMMER Obst!!!

*Der Nachmittag*:

  •  Wer wie ich gerne bloggt, wird sich nun mit einer Gesichtsmaske auf dem Gesicht, auf den Weg in die Blogsphäre begeben. Die neuesten Feeds lesen, selber bloggen und Kommentare hinterlassen.
    gesichtsmaske.JPG Wer noch nicht bloggt… wieso fangt ihr damit nicht an? Ihr lest doch sowieso schon Blogs.
    Kostenlose Blogs kann man einfach und ohne Vorkenntnisse z.B. hier oder hier oder hier erstellen.
    Eine weitere äußerst produktive und zeiteinnehmende Tätigkeit ist eBay-Shopping!!! Ich liebe es.
    Wem das Suchen in ebay zu anstrengend ist, der kann wunderbar seine Zeit beim Online-Shopping verbringen.
    Ich möchte hier nicht auf all die tollen shops verlinken, die ich gelegentlich besuche, das würde hier den Rahmen sprengen. Wer hierzu einen Tip braucht, einfach fragen!!! :-)
  • An einem freien Nachmittag lässt sich auch ideal den Kalorien fröhnen. Keiner weis das besser als ich. Ich bin Kuchensüchtig. Doch vorsicht!!! Nur allzu schnell landen Kalorien ruck zuck auf der Hüfte und verderben durch ein schlechtes Gewissen den Tag. Dennoch ein kleiner Snack und ein Kaffee macht mir den Nachmittag!

*Der Abend*:

  • Der Abend eignet sich perfekt, um die eigenen cineastischen Kenntnisse zu vertiefen. Hier kommt es nun darauf an, ob man einen Partner hat oder Single ist. Singles sind hier ganz klar imVorteil! Können sie doch Filme auswählen ohne gegen die Sportschau, oder den neuesten Actionkracher den der Partner unbedingt sehen will, zu kämpfen. Alos ist hier evtl etwas Verhandlungsgeschick gefragt!
  • Wem nicht der Sinn nach Filmen steht, der kann den Abend gemütlich eingekuschelt auf dem Sofa verbringen und lesen. Eine Tasse Tee oder Kakao hierbei ist unerlässlich!
  • Und nicht vergessen früh ins Bett! Denn nur so lohnt sich ein Gammeltag und man ist am nächsten Tag wieder voller Energie und richtig relaxt und ausgeschlafen!

Viel Spaß beim nächsten freien Tag zu hause!!!
(auch wenn diese Tips momentan nicht zum Wetter in Deutschland passen, lässt es sich jederzeit bei einem Regentag anwenden!!! :-) )

Mein indischer Guru

Gestern traf ich einen Inder.
Nichts außergewöhnliches in Melbourne, wohnen doch etliche Inder hier. Das außergewöhnliche an diesem Inder war nicht nur sein Name (Ashish :-) ), sondern die Tatsache, dass er sich mit Numerologie auskannte.

Bis gestern wusste ich ja noch nicht einmal was man darunter versteht und ich denke vielen von euch geht es ähnlich. Daher hier ein kurzer Exkurs:

  • Die Numerologie ist eine Zahlenmystik die sich bis 4.000 v.Chr. zurückverfolgen lässt. Als alte Geheimwissenschaft glaubte man daran, dass Zahlen ein mystischer Wert zugeordnet werden kann. (So werden die 7 Tage der Woche z.B. aus den Mondphasen abgeleitet.) Man geht bei der Numerologie davon aus, dass dieser mystische Wert einer Zahl, Auskunft über Charakterzüge, Lebensphasen, oder gar den Lebensweg eines Menschen gibt.
  • Der Lebensweg eines Menschen wird/kann laut Numerologie vom “Namen” bestimmt.
    Man ordnet jedem Buchstaben eine Zahl zu (die vorgeben ist), rechnet die Zahlen zusammen und bildet die Quersumme, bis eine einstellige Zahl übrig bleibt.
    Bsp: Name - Heidrun Stahl= 8+5+9+4+9+3+5+1+2+1+8+3 = 58= 13= 4
    Wie es geht und die Bedeutung der Zahl findet man z.B. hier oder auch hier.
  • Die Geburtszahl, die Auskunft über die grundlegenden Eigenschaften eines Menschen geben soll, wird mit dem Geburtstag bestimmt. Hier geht man ähnlich vor wie oben schon getan.
    Man rechnet einfach die Zahlen seines Geburtstages TT/MM/JJJJ zusammen und bildet die Quersumme bis nur noch eine Zahl übrig ist.
    Bsp: 05.01.1977 = 0+5+0+1+1+9+7+7= 30= 3+0= 3
    siehe hier .

Der Inder hat gestern Abend also berechnet, dass meine Geburtszahl die 8 ist, und sie mit dem Planeten Saturn verbunden ist. Er meinte auch, dass ich stehts bemüht sei Konflikte zu schlichten und auch selbst zu vermeiden. Weiterhin sagte er ich sei in der Lage, die Dinge klar und ehrlich zu betrachten. Ich sei sehr vielfältig und habe so viele Talente, dass es schwierig sei, eins auszuwählen und voll zu entwickeln. Ich wäre ein sehr guter Zuhörer, aber wenn ich etwas sagen würde, hätte es nachhaltigen Eindruck. (Was nicht immer nur nett für den Angesprochenen sein könnte)
Er sagte auch, dass die 8 eine der mystischsten Zahlen sei… habe vergessen warum :-)

So alles habe ich ja nicht behalten und alles habe ich auch nicht verstanden. Vor allem nicht was er damit meinte, ich sei langsam und der Saturn würde 30 Jahre brauchen und dann die Sonne fressen… Mhhhh???
Er sagte noch viel mehr und bei vielem, zumindest dem, was ich verstanden habe, lag der Inder richtig. Ich war erstaunt. So erstaunt, dass ich es euch hier mitteilen wollte. :-)

Also los, verratet mir was ihr für eine Zahl seid!!!! Go!
…und wenn man dem Inder glauben kann, sollte ich mich tunlichst von der 4 fernhalten!!! Also wer ist hier eine 4???? Los gesteht!

Dalai Lama on tour

Der Dalai Lama befindet sich gerade auf Australien Tour.
Vor Wochen bereits las ich die News dazu und die Plakate die ihn ankündigten.
Ich sah in bereits 1993 in München und war damals sehr angetan allein von der Austrahlung die von ihm ausging. Daher dachte ich mir, nach 14 Jahren sei es doch wieder an der Zeit sich anzuhören, was er zu sagen hat.
Doch verwundert musste ich feststellen, dass man Tickets buchen muss. Und diese sind nicht billig, sie kosten 85$!!!

Heute lese ich nun in “The Age” (Zeitung), dass man hofft genug Spenden und freiwillige Helfer für die Tour zu finden, um alles zu finanzieren. Denn die Tour koste 3,5 Mio $ (inkl. Businessclass Flüge und **** Hotels) und die zusätzlichen kostenlosen Events müssen ja auch finanziert werden. Ein Blick auf die Website verriet mir allerdings, dass es pro größere Stadt (Melbourne, Brisbane, Sydney und Perth) lediglich max. zwei kostenlose Events gibt bei denen der Dalai Lama spricht. Die Chancen hier einen Platz zu bekommen halte ich für fragwürdig.

Rechnet man einmal, dass allein in Melbourne die Rod Laver Arena mehr als 80,000 Leute fasst, und ein Ticket 85$ kostet, der Dalai Lama dort dreimal spricht, vielleicht nur 50,000 Leute pro Session teilnehmen, kommt man auf eine stolze Summe von: 12,750,000 $. Und das nur in Melbourne! Und das ohne die Einnahmen von Merchandise und anderem Kram.

Ich muss kein Mathegenie sein und auch kein Finanzer, um zu erkennen, dass die Einnahmen ausreichen, um die Kosten mehr als zu decken.

Ich ärgere mich maßlos darüber, dass sich selbst der Dalai Lama so vermarktet….
Versteht mich nicht falsch. Ich habe nichts dagegen, wenn relig. Oranisationen versuchen etwas Profit zu machen und es in entsprechende Projekte zu investieren. Doch das hier ist Geldmacherei.

Und deswegen habe ich beschlossen, am 9. Juni, nicht zu versuchen einen Platz beim Free Public Talk zu bekommen, wie ich es ursprünglich vor hatte. Ich werde runter an den Strand gehen, dort einen Kaffee trinken und mir selbst meine Gedanken um die Probleme dieser Welt zu machen. (Ich Revoluzzer, ich!!!!)

The Invitation

Wurdest du jemals von jemandem dazu eingeladen auch nur einige dieser Fragen zu beantworten?
Stell dir für einen Moment vor, Arbeitskollegen, dein Chef, Partner, Freunde oder deine Familie hätten es getan. Wie würde es dich beeinflussen?

The Invitation

It doesn’t interest me what you do for a living. I want to know what you ache for, and if you dare to dream of meeting your hearts longing.

It doesn’t interest me how old you are. I want to know if you will risk looking like a fool for love, for your dream, for the adventure of being alive.

It doesn’t interest me what planets are squaring your moon. I want to know if you have touched the center of your own sorrow, if you have been opened by life’s betrayals or have become shriveled and closed from fear of further pain. I want to know if you can sit with pain, mine and your own, without moving to hide it or fade it or fix it.

I want to know if you can be with joy, mine and your own, if you can dance with wildness and let the ecstasy fill you to the tips of your fingers and toes without cautioning us to be careful, to be realistic, to remember the limitations of being human.

It doesn’t interest me if the story you are telling me is true. I want to know if you can disappoint another to be true to yourself: if you can bear the accusation of betrayal and not betray your own soul: if you can be faithless and therefore trustworthy.

I want to know if you can see beauty, even when it’s not pretty, every day, and if you can source your own life from its presence.

I want to know if you can live with failure, yours and mine, and still stand on the edge of the lake and shout to the silver of the full moon, ‘Yes!’

It doesn’t interest me to know where you live or how much money you have. I want to know if you can get up, after a night of grief and despair, weary and bruised to the bone, and do what needs to be done to feed the children.

It doesn’t interest me who you know or how you came to be here. I want to know if you can stand in the centre of the fire with me and not shrink back.

It doesn’t interest me where or what or with whom you have studied. I want to know what sustains you, from the inside, when all else falls away.

I want to know if you can be alone with yourself and if you truly like the company you keep in the empty moments.


by Oriah Mountain Dreamer (A Native American Elder)

Phänomen Sprache

Kann es sein, dass ein Wandel der deutschen Sprachel völlig unbemerkt an mir vorbei ging?
Die Rede ist von dem Wort Prekariat.
Wenn ich es richtig verstanden habe, so ist es lediglich ein Synonym für Proletariat. Ist es nicht mehr politisch korrekt vom Proletariat zu reden? Müssen jetzt politische Schriften wie Beispielsweise das Kommunistische Manifest umgeschrieben werden? Unglaublich!
Wer hat sich das ganze Ausgedacht? Und wie kommt es, dass ich es erst kürzlich entdeckte, während es an Stammtischen bereits so selbstverständlich ausgesprochen wird, wie der Satz “Bring mir noch ein Bier”…
Bin ich einfach nur altmodisch, dass ich es noch nicht benutze? Oder gar unkultiviert? Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Immer diese f… political correctness. *g(/$%§”mpf*
Ok, hier nun mein Zugeständnis an die Neuzeit - Mein erster Satz mit dem Wort Prekariat:
“Ich fühlte mich nie dem Prekariat angehörig, nur weil ich unbezahlte Praktika annehmen musste und beim Stammtisch dadurch einmal weniger rufen konnte: “Bring mir noch ein Bier”.

Allen den es ähnlich geht wie mir, sei hier ein Artikel der ZEIT ans Herz gelegt, der die Thematik und den Hintergrund eingehend erklärt.

Fudge Fudge Fudge

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