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FUDGE...


fudge [fʌdʒ]: karamellähnliche Süßigkeit aus Butter, Zucker und Milch

to fudge - talk nonsense (Amer.): Unsinn reden

Bits & Bots...

Wenn ein weiblicher Geek, versessen auf Technik, Shopping & Spaß im Allgemeinen schreibt, kommt ein Blog wie "Let's call it Steve" dabei heraus. Mehr zu mir erfährst du in den FAQs, im Impressum oder wenn du mir schreibst!

Archive: Running Fudge

Schwarze Schwäne und Personal Trainer

In meiner Post-Halbmarathon Euphorie schmiedete ich Pläne an welchen Läufen ich in dieser Saison noch teilnehme.
In Frage kamen, der Brazilian Butterfly Queen of the Lake und der Sandy Point Half Run. Der Queen of the Lake (QOTL) ist ein 10k, bzw 5k Lauf und der Sandy Point Half, wie es der Name bereits vermuten lässt, ein Halbmarathon (oder wahlweise auch 10k).

Zum Glück habe ich mich nur zum QOTL verbindlich angemeldet. Aber in meinem Übermut natürlich für die 10k. “Ist ja ein Kinderspiel…”, “…mach ich mit Links” und “Gutes Training für den Halben…” dachte ich. Pah! Nix war. In letzter Zeit habe ich mehr Krafttraining gemacht und war so selten Laufen, dass meine Laufschuhe schon Sie zu mir sagen. Und nun ist am Sonntag besagter 10km Lauf. *uuugh*

Aus diesem Grund kommt Fudge so langsam wieder in die Gänge und macht seit letzter Woche ihre Kilometer.
Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, ist meine Hausstrecke rund um den Albert Park Lake, wo jährlich die Formel 1 stattfindet.
Nun muss man wissen, dass es dort trotz Formel 1, das restliche Jahr über recht friedlich ist. Es schwimmen dort Pelikane, kleine mir unbekannte Vögel, Vögel die fast aussehen wie Pinguine und Millionen schwarzer Schwäne auf dem See herum. Manchmal stehen sie auch einfach auf den Spazierwegen und schauen mich mit großen Augen an. Aber zur Seite gehen sie nicht ;-)

Doch heute sah ich zum ersten Mal eine Schwanenfamilie. Ja genau! Papa Schwan, Mama Schwan und 5 kleine graue Babyschwäne. Sehr niedlich. Wäre mein Atem nicht so stockend gewesen und ich nicht schon fast dem Koma nahe, hätte ich es mir näher angesehen. Leider hatte ich weder Kamera, noch Handy dabei, um es zu fotografieren. Aber die nehme ich morgen beim Laufen garantiert mit.

Als ich die Schwäne so hinter mir lies, sah ich im Gras vor mir eine kleine Gruppe ihre Turnübungen machen. Angefeuert von einem sehr durchtrainierten jungen Mann. Er hatte ein Shirt an mit der Aufschrift Personal Trainer. Vor ihm auf dem Boden lagen etwa 5 Frauen, schwitzend, nach Luft ringend und alle mit leichten Gewichtsproblemen. “Nun gut, die wollen abnehmen und holen sich so lecker Motivation..”, dachte ich mir.

Doch auf den nächsten 6 Kilometern kamen mir ca. 4 weitere Personal Trainer entgegen. Alle entweder mit einer Gruppe, oder mit einer einzelnen Person unterwegs. Ist das ein neuer Trend?
Ich überlegte was einen dazu bringen kann, jemanden zu bezahlen, dass er Sport mit einem macht. Wenn ich mich ins Fitness - Studio aufs Laufband stelle dauert es auch nicht lange und schwupps ist das Band neben mir besetzt. Dann hab ich auch jemand der mit mir trainiert. Und zwar ganz freiwillig und ganz umsonst.
Ich weiss ich übertreibe. Mir ist auch schon klar, dass es durchaus seinen Zweck haben kann einen PT zu haben… Aber Leute, mal ernsthaft:  Wer abnehmen will soll Weight Watchers machen und seine müden Glieder ins Freie bewegen.  In meinem Fitness - Studio kostet eine Session mit einem PT AU$55!!! Allerdings muss man, wenn man diesen Service will 12 Sessions kaufen. Eine allein geht nicht. Doch es scheint, als springen viele darauf an.

Mir ist es in Deutschland nie aufgefallen, dass Leute diesen Service in Anspruch nehmen. Oder dass es sowas für Hobbysportler angeboten wird. Aber das könnte auch daran liegen, dass ich aus einer Kleinstadt komme, wo man an der Theke im Studio, nach getaner Arbeit, gepflegt sein Bierchen trinkt.

Versteht es nicht falsch, ich prangere es nicht an, ich wundere mich nur. Es scheint als habe ich einen Trend verpasst. Aber ich profitiere dennoch davon!!! Wie? Ha, ihr glaubt gar nicht wie gut diese PT aussehen und wie durchtrainiert die sind. Da gehen mir die Kilometer um den See und Umgebung gleich viel besser von den Füssen. *lach*  So motiviert schleppt man sich doch gerne schwitzend durchs Grüne. Und das ganz umsonst ;-)
*Vielleicht sollte ich euch nicht nur ein Foto von den Schwänen machen… lol*

….da fällt mir ein! Den Sandy Point laufe ich auch mit, aber nur die 10km. ;-)

Das fehlende “sexy” Gen

Vorhin war ich laufen, oder besser gesagt ich wollte laufen. Doch bereits nach der 2. Phase meines Intervalltrainings machte ich schlapp. Ich schnaufte heftig, mir war heiß und ich hoffte nur noch, dass mich bitte, bitte jetzt nicht ein joggender Renter überholt.
Es überholte mich kein Rentner! Nein, es kam viel schlimmer…
Eine gutaussehende, durchgestylte Frau, mit gut trainiertem Körper zog kraftvoll an mir vorüber. Sie hatte nicht einmal einen roten Kopf! Sie schien noch nicht einmal zu schwitzen. Lediglich dieser leicht feuchte Film auf dem Dekolteé den viele ja so sexy finden. Sogar die Haare saßen perfekt.
Munter trabte sie nun vor mir her und Schritt für Schritt entfernte sie sich zum Glück ein Stückchen mehr von mir.

Was mich daran störte war nicht die Tatsache, dass ich heute nicht fit war (kein Wunder bei nur 4 Std. Schlaf und nur einem Honigbrot im Bauch). Es war vielmehr die Tatsache, dass sie so dermaßen gut beim Sport aussah.
Ich bekomme bereits nach 2 min. einen hochroten Kopf und alle die mich nicht kennen, haben Angst ich kollabiere gleich. Meine Haare sind NIE, NIE ordentlich in einem Zopf. Immer hängt etwas heraus. Ganz zu schweigen davon, dass ich ziemlich doof aussehe mit Zopf!
Meine Sportklamotten sind… ok die sind gut :-) Aber sonst? Ich sehe beim und nach dem Joggen aus wie ein feuerroter Zombie. Ich schnaufe, ich schwitze und bin ko.

Jetzt frage ich mich aber… wie machen das die anderen Frauen immer (von den Männern ganz zu schweigen), dass sie wärend und nach dem Sport immer so gut und oftmals auch sexy aussehen? Welches Hauptfach in der Schule hab ich verpasst, wo einem das beigebracht wurde?

Wo kommen denn die Berge her?

Heute 7:15 Uhr war es soweit, als der Startschuss zu meinem ersten Halbmarathon fiel.
Nachdem ich nun gute 2 Wochen vorher gar nicht trainieren konnte, weil ich mir ja die Bänder am Fuß gedehnt hatte, war ich ein wenig besorgt. Der Fuß tat definitiv noch weh. Zum Glück brachte mich der Australier auf die Idee, den Fuß zu tapen. Ich weis, am Besten wäre es gewesen ich wäre erst gar nicht gelaufen. Aber hier siegte Lust/Ehrgeiz über den Verstand.

Also stand ich heute Morgen mit getaptem Fuß an der Startlinie. Es war noch richtig dunkel, super kalt und ich war aufgeregt. Irgendwie hatte ich immer noch im Hinterkopf, dass ich vielleicht mein Ziel von 1:58 Uhr (was während des Trainings sehr realistisch war) erreichen zu können. Also ordnete ich mich im Feld für die 2+ Std Läufer ein. (Später dachte ich nur noch daran heil anzukommen, egal mit welcher Zeit :-) )

Und dann ging es los…

Hinein in die Dunkelheit und den leichten Nebel und die langsam aufgehende Sonne.
Überall Füßegetrappel um mich herum und aufgeregtes Geplapper. Ich merkte schnell, dass Das Feld ein sehr schnelles Tempo lief, was bei diesen Massenveranstaltungen irgendwie immer ausbricht. Es ist schwer dagegen zu halten, aber wichtig! Sonst ist man am Ende tot.

Ich dachte die ganze Zeit, ob mein Fuß es schaffen würde…? Bis jetzt war noch alles o.k.
Und dann kamen sie plötzlich. Berge!!! Verzweifelt suchte ich in letzter Zeit hier Berge, um zu trainieren und hier waren sie plötzlich. Nicht diese ultrasteilen, nein diese ewig langen langsam ansteigenden fiesen Berge, über einige Kilometer hinweg.
Ich bin die nun gar nicht mehr gewohnt (hier ist ja alles flach) und so schnaufte ich nicht nur mächtig, sondern merkte auch so richtig wie meine Oberschenkel arbeiten mussten. Boah tat das weh.

Dann bekam ich Hunger. Ich kann so früh morgens noch nichts essen und zwang mich vorm Lauf ein paar Löffel Müsli zu essen, aber das war zu wenig. Und an den Trinkstationen gab es nur Wasser. Keine Riegel und kein Gel (was ich ziemlich ätzend fand). Und so ging auch meine Kraft lansam zur Neige. Dann machte sich der Fuß bemerkbar und somit waren die letzten 4 Kilometer echt eine Qual. Als ich das Schild sah 500m to the Finishline war ich unglaublich froh! Doch diese 500m kamen mir vor wie 10km *lach*

Was lernen wir daraus?
Immer was zu essen oder Gel mitnehmen und ein getapter Fuß mag keinen Halbmarathon.
Aber aus Fehlern lernt man ja, gell?!
Und schön wars trotzdem!!!

Nachtrag:
Und das schreibt “The Age” über den gestrigen Event

Wer es nicht alles lesen will hier eine gaaaanz kurze Zusammenfassung:

  • 14000 Leute nahmen insgesamt teil
  • Die Gewinner des HM Männer waren Scott Nicholas (1:11:33), zweiter Richard Gleisner (1:12:32) und dritter wurde Ben Fahy (1:13:30) …was Zeiten ehhh? *lach*
  • Die Gewinnerinnen des HM Frauen waren Clare Geraghty (1:17.54), zweite Michelle Bleakley (1:18.40) und als dritte Kelly Jarrett (1:20.05)
  • 4500 nahmen am 5k teil
  • ca. 7000 liefen die 10k
    • schnellster Mann Trent Harlow, in 31:34
    • schnellste Frau Sarah Lofts, in 35:34
  • 2500 liefen den HM (und eine davon war ich *strahl*)

Getting started Let’s go somewhere On the run

Run baby run

Sie ist da!!! Meine Unterlagen und meine Startnummer für den Halbmarathon!!

Jetzt muss nur noch meine Fußverletzung besser werden, denn nächstes WE ist schon der Lauf.

Improve your english

Heute lernte ich ein neues englisches Wort.

Ligaments

Gestern Abend war ich noch laufen. Es war bereits dunkel (was nichts zu heißen hat, da es ja bereits gegen 5 pm dunkel wird) und ich wollte noch etwas Bergtraining machen und Speed Work. Also ab zur Tan. Es ist eine kleine übersichtliche Runde, die um den Botanischen Garten hier in Melbourne führt. Sie ist zwar kurz (nur knapp über 4km) aber sie hat einen nicht zu verachtenden Berg. Ich hatte mir vorgenommen die Runde insgesamt 2x zu laufen und zusätzlich jeweils 4x den Berg rauf und wieder runter zu laufen.
Insgesamt lief ich nur eine Runde und nur 4x den Berg, da ich plötzlich einen stechenden Schmerz an meinem rechten Fuß hatte.

Wieder zu hause stellte ich fest, dass unterhalb des Knöchels, wo die Bänder (Ligaments) verlaufen, ein großer blauer Fleck prangt, der auch ein wenig geschwollen war. Und es tat weh.

Heute morgen konnte ich dann kaum gehen und hinkte mich heute deswegen so durch den Tag. In der Apotheke holte ich mir noch eine Salbe (deswegen lernte ich auch das Wort “Ligaments”:-) ) und nun habe ich mir im Bett einen kleinen Tisch gebaut und den Laptop ins Bett geholt. Der Fuß muss ja geschont werden.

Wenn ich nur wüsste wie das passierte? Ich kann mich nicht daran erinnen, dass ich umgeknickt bin. Es tat plötzlich einfach weh. Aber gerissen ist wohl nichts. Denn ich erinnere mich, dass ich bei einem Bänderriss, den ich vor Jahren mal hatte, gar nicht mehr laufen konnte und nicht einmal mehr den Fuß bewegen konnte.
Aber ich frage mich wann es wieder gut ist? In zwei Wochen ist mein Halbmarathon… Ich bin ein wenig besorgt ehrlich gesagt. Außerdem merke ich, dass eine Grippe im Anmarsch ist.

Oh man, manchmal ist eben einfach alles sch…..

Fudge Fudge Fudge

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    • Fudge: Doch, doch Andi. Das wird noch!
    • AndiBerlin: Willkommen im Club. Gleich zu Beginn hat sich auch bei mir das neue Jahr von einer seiner schlechten...
    • ruediger: besser spät als nie. same to you fudge.
    • Lena von Blesshair: Das Lied hat interessanten Rhythmus. Bei uns auf der Arbeit läuft meistens elektro oder...
    • ruediger: wenn ich mich konzentrieren muss und in Ruhe auch kann, dann nur mit Raphael auf den Ohren. Die müssen mir...

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